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Warum ist PVC gefährlich?
Das v. a. in der Bauwirtschaft häufig eingesetzte Material ist aus zwei Gründen nicht ohne Risiko: Erstens werden dem an sich harten Kunststoff bis zu 50 % sog. Weichmacher zugesetzt. Weich-PVC wird zu Fußbodenbelägen oder Lebensmittelverpackungen verarbeitet. Im letzteren Fall können sich die Weichmacher in Anwesenheit fetthaltiger Lebensmittel wie Käse lösen und in diese übergehen. Darum dürfen Lebensmittel nur in Folien aus weichmacherfreien Kunststoffen (Polyethen oder Polypropen) aufbewahrt werden. Vorsichtshalber sollte man deshalb fertigverpackte Lebensmittel rasch aus der Folie nehmen und sie keinesfalls darin einfrieren. Besonders gefährlich aber ist PVC bei Bränden. So starben 1996 auf dem Düsseldorfer Flughafen 17 Menschen, als u. a. brennende Kabelummantelungen aus PVC ätzende Gase und das Seveso-Gift Dioxin freisetzten.
Übrigens: Trotz der Risiken wird noch immer oft PVC verwendet, denn der Kunststoff ist recht beständig gegen Säuren und Laugen, lässt sich erwärmt gut formen und ist prinzipiell schwer entflammbar.
Die Chemie des Bioplastiks
Nach und nach erobern Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen den Markt. Dass es nicht schneller geht, hat Gründe.
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Atomare Antreiber
Neue Katalysatoren sollen umweltverträgliche und preisgünstige Produkte ermöglichen, etwa für den Einsatz in Medizin, Landwirtschaft oder Elektroautos mit Brennstoffzellen. von REINHARD BREUER Es begann mit einem Knall. Man schrieb das Jahr 1823. Da mischte Johann Wolfgang Döbereiner Luft und Wasserstoff, dann brachte er das...