Wissensbibliothek
Geschichte-Panama
Wer hatte das Land mehr als 300 Jahre in Besitz?
Spanien. Seit der Entdeckung durch Rodrigo Galván de Bastidas (1460–1526) 1501 gehörte das Land zum Einflussbereich der europäischen Kolonialmacht. Als die spanischen Kolonien 1821 ihre Unabhängigkeit vom Mutterland erklärten, schloss sich Panama der Republik Großkolumbien an.
Die USA waren an einer Wasserstraße interessiert, und als ein entsprechender Vertrag mit Bogotá nicht zustande kam, unterstützten sie die Autonomiebestrebungen Panamas, das sich 1903 zur unabhängigen Republik erklärte. Eine seit den 1930er Jahren erstarkende Nationalbewegung führte 1936 und 1954 zu Verträgen, die Panama an der Verwaltung der Kanalzone beteiligten. Der Militärmachthaber General Manuel Noriega (* 1934) wurde 1989 durch eine US-amerikanische Intervention gestürzt. In den 1990er Jahren entwickelten sich demokratische Verhältnisse.
Zombies wanken durch die Wissenschaft
Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...
Ein verletzlicher Schutzschild
Meteoriten, kosmische Strahlung und abstürzende Satelliten – noch bietet unsere Lufthülle weitreichenden Schutz vor Gefahren aus dem Weltall. Doch sie ist fragil und muss ihrerseits geschützt werden. Von THORSTEN DAMBECK Der 15. Februar 2013 begann im russischen Ural für viele Menschen mit einem Schock: Ein greller Blitz...