Daten der Weltgeschichte
10.12.2004
Norwegen
In der norwegischen Hauptstadt wird der Friedensnobelpreis an die kenianische Umweltschützerin Wangari Maathai verliehen. Das Nobelkomitee habe den Zusammenhang von Umwelt, Demokratie und Frieden herausgestellt und damit »visionär gehandelt«, sagt Maathai, die als erste Frau aus Afrika den Friedensnobelpreis in Empfang nimmt. Die übrigen Nobelpreise werden in Stockholm vergeben. In Abwesenheit der Preisträgerin vergibt Schwedens König Karl XVI. Gustav den Literaturnobelpreis an die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek. Die 58-Jährige habe die Tradition weiblicher Ketzer neu belebt und damit die Kunstgattung Literatur bereichert, heißt es in der Laudatio.
Wie Python-Herzen üppige Mahlzeiten überstehen
Pythons verschlingen gelegentlich ganze Tiere. Um diese übergroßen Mahlzeiten verdauen zu können, muss sich ihr Herz anpassen und mehr leisten. Wie den Schlangen das gelingt, haben nun Biomediziner herausgefunden. Demnach kombinieren die Reptilien verschiedene biologische Mechanismen. Unter anderem ist dadurch das Erbgut in den...
Große Lithiumreserven auch in Norddeutschland
Im deutschen Tiefenwasser gibt es wahrscheinlich so viel Lithium, dass Deutschland seinen Eigenbedarf damit über Jahrzehnte decken könnte. Das zeigt eine Studie, die Vorkommen im Norddeutschen Tiefland und im Thüringer Becken untersucht hat. Benötigt wird der Rohstoff vor allem für Lithium-Ionen-Akkus, die unter anderem in...