Daten der Weltgeschichte
10.12.2004
Norwegen
In der norwegischen Hauptstadt wird der Friedensnobelpreis an die kenianische Umweltschützerin Wangari Maathai verliehen. Das Nobelkomitee habe den Zusammenhang von Umwelt, Demokratie und Frieden herausgestellt und damit »visionär gehandelt«, sagt Maathai, die als erste Frau aus Afrika den Friedensnobelpreis in Empfang nimmt. Die übrigen Nobelpreise werden in Stockholm vergeben. In Abwesenheit der Preisträgerin vergibt Schwedens König Karl XVI. Gustav den Literaturnobelpreis an die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek. Die 58-Jährige habe die Tradition weiblicher Ketzer neu belebt und damit die Kunstgattung Literatur bereichert, heißt es in der Laudatio.
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