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Fliegen Hornissen Attacken gegen Menschen?

Nein, warum sollten sie das tun? Früher nisteten die am Kopf gelblichen, sonst eher schwarz und rotbraun gefärbten Hornissen (Vespa crabro) in hohlen Bäumen; seit diese in unseren Wäldern selten geworden sind, weichen sie auf Vogelnistkästen, Scheunen und Dachböden aus, was sie unweigerlich mit den Menschen in Kontakt und meist auch in Konflikt bringt. Dabei sind Hornissen weniger aggressiv als z. B. die kleinere Deutsche Wespe (Paravespula germanica) und als Insektenvertilger äußerst nützlich. Heute stehen sie unter Naturschutz.

Übrigens: Die Nester der Hornisse bestehen meist aus fünf Waben mit etwa 1500 Zellen, die aber nur von 400 bis 700 Tieren bewohnt werden und von einer rotbraunen, mehrschichtigen Hülle umgeben sind. Das Einflugloch einer Baumhöhle oder eines Starenkastens wird durch Lamellen aus Pappmaché verengt. In den Abfällen am Boden der Höhle gedeihen oft Fliegenmaden.

Heizen, Wärme, Rauch
Wissenschaft

Verheizt!

Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...

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Wissenschaft

Faktorfischen

Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...

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