Lexikon
Meeresbiologie
ein Zweig der Meeresforschung, der sich mit den Lebewesen im Meer, den Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, beschäftigt. Die Meeresbiologie untersucht Vorkommen und Verhalten der Meeresorganismen, ihre Abhängigkeiten von chemischen und physikalischen Bedingungen in ihrem Lebensraum sowie ihre Beziehungen untereinander. Insofern wird auch der Begriff Meeresökologie verwendet. Ziel ist es, die funktionellen Zusammenhänge aller Einzelteile des Gesamtsystems Meer aufzuklären, um z. B. die vielfältigen Eingriffe des Menschen in ihren Folgen abschätzen zu können und geeignete Strategien zum Schutz der marinen Ökosysteme vor Verschmutzung oder Übernutzung zu entwickeln. Hierzu gehört auch eine vernünftige Nutzung der Nahrungsquellen aus dem Meer, die langfristig keine ökologischen Schäden anrichtet.
Wissenschaft
Immer schön eins nach dem anderen
Warum Multitasking meist nicht zu einer höheren Produktivität führt, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Multitasking“, die gleichzeitige Arbeit an zwei oder mehr Aufgaben, ist in aller Munde, verspricht die Methode doch, wertvolle Zeit zu sparen. Doch das ist ein Trugschluss. Unser Gehirn ist darauf angelegt, zu erledigende...
Wissenschaft
Wahr oder falsch?
Zeugenaussagen sind ein zentraler Bestandteil von Strafverfahren und Gerichtsverhandlungen. Doch allzu oft sind sie verzerrt. von JAN SCHWENKENBECHER Groß, dick, ja, er war’s. Da waren sich alle Zeugen des Überfalls auf die Nürnberger Stadtsparkasse in der Wölckernstraße im Jahr 1991 einig. Auch der Gutachter kam, nachdem er ein ...