Lexikon

Meeresbiologie

ein Zweig der Meeresforschung, der sich mit den Lebewesen im Meer, den Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, beschäftigt. Die Meeresbiologie untersucht Vorkommen und Verhalten der Meeresorganismen, ihre Abhängigkeiten von chemischen und physikalischen Bedingungen in ihrem Lebensraum sowie ihre Beziehungen untereinander. Insofern wird auch der Begriff Meeresökologie verwendet. Ziel ist es, die funktionellen Zusammenhänge aller Einzelteile des Gesamtsystems Meer aufzuklären, um z. B. die vielfältigen Eingriffe des Menschen in ihren Folgen abschätzen zu können und geeignete Strategien zum Schutz der marinen Ökosysteme vor Verschmutzung oder Übernutzung zu entwickeln. Hierzu gehört auch eine vernünftige Nutzung der Nahrungsquellen aus dem Meer, die langfristig keine ökologischen Schäden anrichtet.
Orang-Utan-Mutter mit Kind
Wissenschaft

Wie viel Energie die Fortpflanzung kostet

Während der Schwangerschaft verbraucht die werdende Mutter mehr Energie. Ein Teil dieser Energie fließt direkt in den ungeborenen Nachwuchs und ermöglicht dessen Wachstum. Doch zusätzlich hat die Mutter auch indirekte Kosten: Ihr Stoffwechsel erhöht sich, sie bildet energieintensive Strukturen wie die Plazenta und muss überdies...

Fische, Rampen, Umwelt
Wissenschaft

Fische auf Wanderschaft

Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...

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