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LEXIKON

Mkroprozessor

Keramikchip
Keramikchip
Ein Ingenieur des Honeywell's Computer Research Centers in Massachusetts zeigt 1967 einen winzigen Keramikchip, der ein wichtiger Baustein von Computern ist.
Silizium-Germanium-Chip
Silizium-Germanium-Chip
Die ersten Silizium-Germanium-Chips für Consumer-Anwendungen wurden im Oktober 1998 von IBM vorgestellt. Das Bild zeigt einen Chip von der Größe 2 x 2,5 mm auf einer Fingerkuppe.
die Zentraleinheit von Mikrocomputern, die unter Verwendung hochintegrierter Halbleitertechnik in Form eines Chips realisiert ist. Der Mikroprozessor verfügt über Leit- und Rechenwerk sowie über Eingänge für den Systemtakt und Interruptsignale (Unterbrechungssignale), durch die der Programmablauf durch externe Prozesse beeinflusst werden kann. Das Leitwerk enthält u. a. die Befehls- und Adressregister sowie die Decoder für die Entschlüsselung der Befehle. Das Rechenwerk beinhaltet die Verarbeitungseinheiten für logische und arithmetische Operationen. Die Verbindung zum Arbeitsspeicher, in dem Daten und Programme gespeichert werden, zum Eingabe-Ausgabe-Werk, das die Verbindung zu peripheren Geräten herstellt, geschieht über ein Bussystem (Sammelleitungen). Man unterscheidet den Datenbus für den Austausch von Daten, den Adressbus für den Austausch von Adressen und den Steuerbus für die Übertragung von Steuersignalen. Die heute in allen nur denkbaren technischen Geräten eingesetzten Mikroprozessoren arbeiten mit Wortlängen (Anzahl der Bits, die vom Rechner gleichzeitig verarbeitet werden können) von 8, 16, 32 oder 64 Bit und werden mit Systemtakten von etwa 8 bis 3800 MHz betrieben.
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