Lexikon
Moldova
Wirtschaft und Verkehr
Das agrarisch geprägte Land – mehr als 80% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt – gehört zu den ärmsten Staaten Europas. Die in den 1990er Jahren marktwirtschaftlich reformierte Wirtschaft zeigt auch aufgrund der hohen Auslandsverschuldung und der stark ausgeprägten Schattenwirtschaft erst seit 2000 eine positive Entwicklung. Moldova hat keine nennenswerten Bodenschätze und ist auf hohe Energieeinfuhren aus Russland angewiesen. Das günstige Klima und die fruchtbaren Schwarzerdeböden lassen einen intensiven Anbau von Obst und Gemüse, Wein, Tabak, Sonnenblumen und Weizen zu. Die negative Handelsbilanz wird nur zu einem Teil von den Überweisungen der im Ausland lebenden Moldauer ausgeglichen.
Das dichte Straßennetz wird erweitert, die für den Gütertransport wichtige Eisenbahn ist an die Fernstrecke Istanbul–Moskau angebunden. Wichtige Binnenwasserstraßen sind die Flüsse Pruth und Dnjestr; an der Donau bei Giurgiuleşti entsteht ein Freihafen.
Wissenschaft
Schnecken, Schwämme, Nussschalen
So vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt, so breit ist die Palette an bizarren Materialstrukturen, die die Natur im Verlauf der Evolution hervorgebracht hat. Sie bieten pfiffige Lösungen für viele Herausforderungen in der Technik und Medizin. von Reinhard Breuer
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Wissenschaft
Schädlingsbekämpfung nach natürlichem Vorbild
Angesichts des steigenden Nahrungsbedarfs der wachsenden Weltbevölkerung kommen in der Landwirtschaft weltweit mehr und mehr chemische Pestizide zum Einsatz. Doch viele Pflanzenschädlinge werden mit der Zeit gegen die gängigen Mittel resistent. Forschende haben nun eine Alternative entwickelt, die sich an einem natürlichen...
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