Lexikon
Moldova
Wirtschaft und Verkehr
Das agrarisch geprägte Land – mehr als 80% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt – gehört zu den ärmsten Staaten Europas. Die in den 1990er Jahren marktwirtschaftlich reformierte Wirtschaft zeigt auch aufgrund der hohen Auslandsverschuldung und der stark ausgeprägten Schattenwirtschaft erst seit 2000 eine positive Entwicklung. Moldova hat keine nennenswerten Bodenschätze und ist auf hohe Energieeinfuhren aus Russland angewiesen. Das günstige Klima und die fruchtbaren Schwarzerdeböden lassen einen intensiven Anbau von Obst und Gemüse, Wein, Tabak, Sonnenblumen und Weizen zu. Die negative Handelsbilanz wird nur zu einem Teil von den Überweisungen der im Ausland lebenden Moldauer ausgeglichen.
Das dichte Straßennetz wird erweitert, die für den Gütertransport wichtige Eisenbahn ist an die Fernstrecke Istanbul–Moskau angebunden. Wichtige Binnenwasserstraßen sind die Flüsse Pruth und Dnjestr; an der Donau bei Giurgiuleşti entsteht ein Freihafen.
Wissenschaft
Umweltfreundliches Ammoniak aus Abwasser
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Wissenschaft
Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen
Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...