Lexikon
Morgenthau-Plan
[ˈmɔ:gənθɔ:-; nach H. Morgenthau jr.]
während des 2. Weltkriegs entwickelte Plan zur endgültigen Sicherung vor möglichen Aggressionen Deutschlands: Es sollte territorial stark reduziert, bis zur praktischen Zerstückelung föderalisiert und durch radikale Demontage seiner Industrie, Zerstörung der Bergwerke u. Ä. in einen Agrarstaat verwandelt werden. Außerdem war eine dauernde Entmilitarisierung beabsichtigt. Der von F. D. Roosevelt zunächst gebilligte Plan wurde Ende 1944 unter dem Einfluss der Staatssekretäre C. Hull und H. Stimson fallengelassen.
Wissenschaft
Wettlauf zum Kreislauf
Kann der automobile Verkehr nachhaltig sein? Ein wichtiger Ansatzpunkt dafür liegt bei der Fertigung der Fahrzeuge und einem funktionierenden Recyclingkonzept. Die Forschung daran läuft auf Hochtouren und hat schon klare Erfolge hervorgebracht. von HEIKE STÜVEL Beim „i Vision Circular“ ist der Name Programm. Das sogenannte...
Wissenschaft
Aus Warm und Kalt wird Strom
Thermoelektrische Materialien können Temperaturunterschiede in elektrischen Strom verwandeln. Lange wurde das bloß belächelt, doch nun drängen die Ergebnisse der Forschung in die Anwendung. von RAINER KURLEMANN Johannes de Boor fordert die Besucher in seinem Labor gern zu einem Experiment auf. „Halten Sie das bitte fest und...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
KI-Sprachmodelle zeigen politisch linke Tendenzen
»Tun Sie nie etwas im Weltraum, das Sie vorher nicht trainiert haben!«
Doppelte Diskriminierung schadet mehr als doppelt
Ursache für Covid-19-Spätfolge bei Kindern identifiziert
Minutenschnell geladen
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen