Lexikon
Demontage
[
-ˈta:ʒə; die; französisch
]Zerstörung, Zerlegung oder Abbau von Maschinen, Fabriken und technischen Anlagen zum Abtransport (und Wiederaufbau) an andere Orte, z. B. ins Ausland zwecks Wiedergutmachung von Kriegsschäden; schon nach 1918 als Vergeltungsmaßnahme gegen Deutschland angewandt, in großem Umfang dann nach 1945. Zwar setzte sich die im Morgenthau-Plan vorgesehene totale Vernichtung des deutschen Industriepotenzials nicht durch, doch sind schätzungsweise 22% der Kapazität von 1945 weggeschafft oder zerstört worden. – Grundlage für die Demontage waren die Beschlüsse von Jalta und Potsdam, durch die das deutsche Industriepotenzial auf die Sieger verteilt wurde. Regional am stärksten wurde von der Demontage die DDR betroffen, sachlich am meisten die Schwerindustrie, der Schiffbau, die Industrie der synthetischen Treibstoffe und des synthetischen Gummis.
Wissenschaft
Schwere Geburt auch bei Schimpansen
Nicht nur wir Menschen haben es bei der Geburt schwer: Auch bei Schimpansen ist der Geburtskanal enger als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie anhand dreidimensionaler Modelle der Beckenanatomie bei Schimpansen und Menschen. Bisher ging man davon aus, dass die schwere Geburt bei Menschen vor allem durch unseren aufrechten...
Wissenschaft
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...