Lexikon

Demontage

[
-ˈta:ʒə; die; französisch
]
Zerstörung, Zerlegung oder Abbau von Maschinen, Fabriken und technischen Anlagen zum Abtransport (und Wiederaufbau) an andere Orte, z. B. ins Ausland zwecks Wiedergutmachung von Kriegsschäden; schon nach 1918 als Vergeltungsmaßnahme gegen Deutschland angewandt, in großem Umfang dann nach 1945. Zwar setzte sich die im Morgenthau-Plan vorgesehene totale Vernichtung des deutschen Industriepotenzials nicht durch, doch sind schätzungsweise 22% der Kapazität von 1945 weggeschafft oder zerstört worden. Grundlage für die Demontage waren die Beschlüsse von Jalta und Potsdam, durch die das deutsche Industriepotenzial auf die Sieger verteilt wurde. Regional am stärksten wurde von der Demontage die DDR betroffen, sachlich am meisten die Schwerindustrie, der Schiffbau, die Industrie der synthetischen Treibstoffe und des synthetischen Gummis.
Flock_of_Bar_headed_goose
Wissenschaft

Hoch hinaus

Wie eine Mutation Streifengans und Sperbergeier zu ungeahnten Höhenflügen verhilft. Von RALF STORK Es gibt Lebensräume, die sind weniger anspruchsvoll als die Hochebenen Zentralasiens. Nachts und im Winter wird es dort empfindlich kalt. Und wer jemals in Höhen von 4.000 Metern unterwegs war, weiß: Die Luft ist dort so dünn, dass...

Spinnenseide-Faden
Wissenschaft

Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?

Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon