Lexikon

Newtonsches Näherungsverfahren

[ˈnju:tən-; nach Isaac Newton]
iteratives Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung einer Nullstelle einer differenzierbaren Funktion; es basiert auf der Idee, dass eine Tangente an den Graph einer differenzierbaren Funktion diesen in der Nähe ihres Berührpunktes gut approximiert und deshalb die Nullstelle der Tangente auch als erste Näherung für die Nullstelle der Funktion verwendet werden kann. Indem man die Nullstelle der Tangente als neue Berührstelle verwendet, kann man das Verfahren wiederholen. Das Newtonsche Näherungsverfahren hat den Vorteil, dass es im Allgemeinen sehr schnell konvergiert und den Nachteil, dass es nicht immer konvergiert.
Sprung, Magnet
Wissenschaft

Der große Sprung

Ein neuartiger Hochtemperatursupraleiter funktioniert bereits bei kühler Raumtemperatur – wenn auch nur unter hohem Druck. Ein wichtiger Schritt in Richtung Alltagsanwendung ist getan. von DIRK EIDEMÜLLER Bei der Suche nach Supraleitern bei Raumtemperatur geht es um den heiligen Gral der Energietechnik. Wenn sich ein solches...

Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Schwarzes Loch Wissenschaftsgeschichte

Während in Deutschland viele Tausend Lehrstühle für Kunstgeschichte besetzt sind, kann man die Zahl der Wissenschaftshistoriker gefühlt an den Fingern seiner Hände abzählen. Wissenschaftsgeschichte ist ein Schwarzes Loch in der hiesigen Kultur, das man bei vielen Gelegenheiten dadurch zu stopfen versucht, dass man ab und zu etwas...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon