Lexikon

Newtonsches Näherungsverfahren

[ˈnju:tən-; nach Isaac Newton]
iteratives Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung einer Nullstelle einer differenzierbaren Funktion; es basiert auf der Idee, dass eine Tangente an den Graph einer differenzierbaren Funktion diesen in der Nähe ihres Berührpunktes gut approximiert und deshalb die Nullstelle der Tangente auch als erste Näherung für die Nullstelle der Funktion verwendet werden kann. Indem man die Nullstelle der Tangente als neue Berührstelle verwendet, kann man das Verfahren wiederholen. Das Newtonsche Näherungsverfahren hat den Vorteil, dass es im Allgemeinen sehr schnell konvergiert und den Nachteil, dass es nicht immer konvergiert.
Demenz und Medikamente
Wissenschaft

Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...

Evolution, Krebs, Viren
Wissenschaft

Evolution im Eiltempo

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