Lexikon

Normung

die Vereinheitlichung (Normalisierung) der Abmessungen, Benennungen, Qualitätsanforderungen, Verfahren u. Ä., durch die eine rationelle Fertigung in großen Stückzahlen, Verminderung der Lagerbestände und leichtere Ersatzteilbeschaffung erreicht werden sollen. Träger ist in Deutschland das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Entsprechende Einrichtungen bestehen in allen Kulturstaaten (z. B. ASA, Afnor, Bureau of Standards, GOST, Önig); die internationale Zusammenarbeit organisiert die ISO. Die einzelnen Normen müssen, um mit dem Fortschritt der Technik und der Wirtschaft Schritt zu halten, von Zeit zu Zeit neu gefasst werden. Daneben schaffen Großbetriebe für den eigenen Gebrauch ihre Werknormen. Normung auf höherer Ebene ist die Typisierung zusammengesetzter Erzeugnisse (Maschinen u. a.), die den Übergang von der Einzel- zur Serienfertigung gestattet. Sie wird fast nur von den einzelnen Firmen selbständig durchgeführt, gelegentlich aber von Großverbrauchern gefördert.
Familie
Wissenschaft

Elternschaft hält das Gehirn jung

Kinder halten jung. Diese These bestätigt sich auch beim Blick ins elterliche Gehirn: Je mehr Kinder eine Person aufgezogen hat, desto stärker sind die funktionellen Netzwerke in ihrem Gehirn miteinander verknüpft. Während die Konnektivität im Gehirn auch bei Eltern mit dem Alter nachlässt scheinen Kinder dieser Hirnalterung in...

Homo sapiens, Mensch, Menschgeschichte
Wissenschaft

Ein Mensch wie wir

Fundstücke belegen: Seit mindestens 40.000 Jahren ist Homo sapiens ein kulturelles Wesen und fähig zu kognitiven Höchstleistungen. von ROLF HEßBRÜGGE Wir haben 7000 Sprachen hervorgebracht, rund 1200 Musikinstrumente geschaffen, vielerlei Tanzformen und Malstile sowie Dutzende wissenschaftliche Disziplinen entwickelt. Wir haben...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon