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LEXIKON

Normung

die Vereinheitlichung (Normalisierung) der Abmessungen, Benennungen, Qualitätsanforderungen, Verfahren u. Ä., durch die eine rationelle Fertigung in großen Stückzahlen, Verminderung der Lagerbestände und leichtere Ersatzteilbeschaffung erreicht werden sollen. Träger ist in Deutschland das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Entsprechende Einrichtungen bestehen in allen Kulturstaaten (z. B. ASA, Afnor, Bureau of Standards, GOST, Önig); die internationale Zusammenarbeit organisiert die ISO. Die einzelnen Normen müssen, um mit dem Fortschritt der Technik und der Wirtschaft Schritt zu halten, von Zeit zu Zeit neu gefasst werden. Daneben schaffen Großbetriebe für den eigenen Gebrauch ihre Werknormen. Normung auf höherer Ebene ist die Typisierung zusammengesetzter Erzeugnisse (Maschinen u. a.), die den Übergang von der Einzel- zur Serienfertigung gestattet. Sie wird fast nur von den einzelnen Firmen selbständig durchgeführt, gelegentlich aber von Großverbrauchern gefördert.
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