Lexikon
Normung
die Vereinheitlichung (Normalisierung) der Abmessungen, Benennungen, Qualitätsanforderungen, Verfahren u. Ä., durch die eine rationelle Fertigung in großen Stückzahlen, Verminderung der Lagerbestände und leichtere Ersatzteilbeschaffung erreicht werden sollen. Träger ist in Deutschland das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Entsprechende Einrichtungen bestehen in allen Kulturstaaten (z. B. ASA, Afnor, Bureau of Standards, GOST, Önig); die internationale Zusammenarbeit organisiert die ISO. Die einzelnen Normen müssen, um mit dem Fortschritt der Technik und der Wirtschaft Schritt zu halten, von Zeit zu Zeit neu gefasst werden. Daneben schaffen Großbetriebe für den eigenen Gebrauch ihre Werknormen. Normung auf höherer Ebene ist die Typisierung zusammengesetzter Erzeugnisse (Maschinen u. a.), die den Übergang von der Einzel- zur Serienfertigung gestattet. Sie wird fast nur von den einzelnen Firmen selbständig durchgeführt, gelegentlich aber von Großverbrauchern gefördert.
Wissenschaft
Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer
Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...
Wissenschaft
Ozeane aus der Balance
Die Forschung verstärkt die Beobachtung der Ozeane. Die Versauerung des Wassers nimmt weiter zu und Sauerstoffmangel könnte dazu führen, dass in einigen Meerestiefen zukünftig kein Leben mehr möglich ist. Von RAINER KURLEMANN Für einen genauen Blick auf die Erde benötigt der Mensch manchmal Distanz. Der Forschungssatellit...