Lexikon

Normung

die Vereinheitlichung (Normalisierung) der Abmessungen, Benennungen, Qualitätsanforderungen, Verfahren u. Ä., durch die eine rationelle Fertigung in großen Stückzahlen, Verminderung der Lagerbestände und leichtere Ersatzteilbeschaffung erreicht werden sollen. Träger ist in Deutschland das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Entsprechende Einrichtungen bestehen in allen Kulturstaaten (z. B. ASA, Afnor, Bureau of Standards, GOST, Önig); die internationale Zusammenarbeit organisiert die ISO. Die einzelnen Normen müssen, um mit dem Fortschritt der Technik und der Wirtschaft Schritt zu halten, von Zeit zu Zeit neu gefasst werden. Daneben schaffen Großbetriebe für den eigenen Gebrauch ihre Werknormen. Normung auf höherer Ebene ist die Typisierung zusammengesetzter Erzeugnisse (Maschinen u. a.), die den Übergang von der Einzel- zur Serienfertigung gestattet. Sie wird fast nur von den einzelnen Firmen selbständig durchgeführt, gelegentlich aber von Großverbrauchern gefördert.
Rotorblätter, Wind
Wissenschaft

Vertikale Rotoren im Aufwind

Windkraftanlagen, deren Rotoren sich um eine senkrechte Achse drehen, bieten etliche Vorteile. Doch tückische Strömungen haben ihren Erfolg bisher vereitelt. Eine neue Technik soll das nun ändern. von CHRISTIAN BERNHART Patrick Richter hatte viele Argumente auf seiner Seite, als ein Fernsehteam des Magazins Spiegel TV im August...

Foto eines kleinen Restes des Aralsees in Usbekistan
Wissenschaft

Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich

Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...

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