Lexikon
O’Brien
Flann, eigentlich Brian Ó Nuallain, irischer Schriftsteller, * 5. 10. 1911 Strabane, † 1. 4. 1966 Dublin; sein Hauptwerk, der avantgardistische und die literarische Postmoderne vorwegnehmende Roman „Zwei Vögel beim Schwimmen“ 1939, deutsch 1966 (unter dem Titel „In Schwimmen-Zwei-Vögel“ 1989), wurde erst ab 1960 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In seiner Bedeutung für die irische Literatur wird O’Brien mit J. Joyce verglichen. Weitere Werke: „Das Barmen. Irischer Lebenslauf“ 1941, deutsch 1977; „Das harte Leben“ 1961, deutsch 1979; „Aus Dalkeys Archiven“ 1964, deutsch 1982; „Der dritte Polizist“ (postum) 1967; deutsch 1975.
Wissenschaft
Dem skurrilen Sexualparasitismus auf der Spur
Die winzigen Männchen wachsen an den Weibchen fest und können dadurch allzeit ihre Rolle erfüllen. Wann und warum dieses skurrile Fortpflanzungssystem bei den Tiefsee-Anglerfischen entstanden ist, beleuchtet nun eine Studie. Die Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte dieser bizarren Meerestiere verdeutlicht, dass der...
Wissenschaft
Urprall statt Urknall?
Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...