Lexikon

Okkasionalsmus

[
lateinisch occasio, „Gelegenheit“
]
die im Kartesianismus entwickelte Lehre, dass die scheinbare psychophysische Kausalität, d. h. die Wechselwirkung von Seele und Leib, in Wirklichkeit auf unmittelbarem göttlichem Eingreifen beruhe: Gott rufe „bei Gelegenheit“ einer Empfindung z. B. eine entsprechende leibliche Bewegung hervor. Diese für die Geschichte des Kausalitätsproblems sehr wichtige, von A. Geulincx, N. de Malebranche u. a. vertretene Lehre wurde durch G. W. Leibniz (prästabilierte Harmonie) überwunden.
hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Wurmlöcher im Quantencomputer?

Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...

hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Kernkraft, Kernkraft überall

Ich rede gerne und oft über Kernkraft. Neu ist, dass die Leute mir dabei zuhören. Kernkraft ist kein Tabuthema mehr, selbst in Deutschland nicht. Das erste Kernkraftwerk wurde 1954 in der damaligen Sowjetunion in Betrieb genommen. In den folgenden 50 Jahren nahm die durch Kernkraftwerke produzierte Energie weltweit stetig zu....

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon