Daten der Weltgeschichte
17. 8. 1999, Erdbeben kostet Zehntausende von Todesopfern
Türkei
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 auf der Richterskala mit dem Epizentrum nahe der südöstlich von Istanbul am Marmarameer gelegenen Industriestadt Izmet zerstört zahlreiche Städte und Dörfer. Rund 15 000 Tote werden gezählt, die Zahl der Vermissten liegt Ende August noch bei 30 000; 600 000 Menschen wurden obdachlos. Die schweren Folgen der Katastrophe werden teilweise unzureichenden Bauvorschriften und gesetzeswidrigen Baumaßnahmen angelastet. Bei einem weiteren schweren Erdbeben in der Türkei am 12. Dezember kommen mehr als 700 Menschen ums Leben.
Google Maps fürs Gehirn
Der digitale dreidimensionale „Julich Brain Atlas“ ermöglicht eine virtuelle Reise durch das menschliche Gehirn. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn ist das mit Abstand komplizierteste Organ des Menschen, vielleicht sogar das komplexeste biologische System, das die Evolution je hervorgebracht hat. Etwa 86 Milliarden Nervenzellen...
Die alten Griechen sind noch älter
Ein Archäologe aus Wien und ein deutscher Kernphysiker eichen die Chronologie der Antike neu. von ROLF HEßBRÜGGE Stefanos Gimatzidis sitzt in seinem Wiener Büro, trinkt einen Schluck Tee und hält kurz inne. Dann verrät er: „Ein guter Bekannter von mir, der Professor der Klassischen Archäologie an der Uni Montreal ist, hat mich...