Lexikon
Plakoịdschuppen
[
Hautzähnegriechisch
]die Körperbedeckung bei den Knorpelfischen, aus der die Zähne aller Wirbeltiere entstanden sind. Die Plakoidschuppen entstehen durch Hineinwachsen eines Zapfens des Unterhautbindegewebes in die Oberhaut. Die Zapfenzellen scheiden nach außen eine knochenähnliche Substanz (Dentin) ab; nach innen bleibt die mit Blutgefäßen und Nerven gefüllte Pulpahöhle erhalten. Der fertige Hautzahn durchbricht die Haut. Das weiterwachsende Dentin bildet die Basalplatte; dadurch erhalten die Plakoidschuppen ihr schuppenähnliches Aussehen. – Die Schuppen der Knochenfische werden dagegen nur vom Unterhautbindegewebe erzeugt. Fischschuppen.
Wissenschaft
Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...
Wissenschaft
Fidschi-Leguane stellen Fernreise-Rekord auf
Damit eine neu entstandene Insel besiedelt werden kann, müssen ihre zukünftigen Bewohner in der Regel über Luft und Wasser anreisen. Wie sich nun herausgestellt hat, sind die Fidschi-Leguane dabei die absoluten Rekordhalter: Vor rund 34 Millionen Jahren sind die Vorfahren dieser Reptilien – in Nordamerika lebende Wüstenleguane –...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Moderne Schatzsuche
Winzlinge am Werk
Gefangen im Netzwerk
Der solare Doppelpack
Perfect Timing
Die alten Griechen sind noch älter