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LEXIKON

Plakodschuppen

[
griechisch
]
Hautzähne
die Körperbedeckung bei den Knorpelfischen, aus der die Zähne aller Wirbeltiere entstanden sind. Die Plakoidschuppen entstehen durch Hineinwachsen eines Zapfens des Unterhautbindegewebes in die Oberhaut. Die Zapfenzellen scheiden nach außen eine knochenähnliche Substanz (Dentin) ab; nach innen bleibt die mit Blutgefäßen und Nerven gefüllte Pulpahöhle erhalten. Der fertige Hautzahn durchbricht die Haut. Das weiterwachsende Dentin bildet die Basalplatte; dadurch erhalten die Plakoidschuppen ihr schuppenähnliches Aussehen. Die Schuppen der Knochenfische werden dagegen nur vom Unterhautbindegewebe erzeugt. Fischschuppen.
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