Lexikon
Plotịn
Plotinosgriechischer Philosoph, * um 205, † 270; Schüler des Ammonios Sakkas, lebte bis 242 in Alexandria, ging dann nach Rom, wo er zum eigentlichen Begründer des Neuplatonismus wurde. Auf Wunsch seiner Schüler schrieb er seine Lehre in 54 Einzelabhandlungen nieder, die sein Schüler Porphyrios in Neunergruppen („Enneaden“) herausgab.
Nach Plotins Emanationslehre verströmt sich das die Fülle des Seins umschließende Ureine in die obersten Vergegenständlichungen (Hypostasen) Geist und Seele und über diese herunter bis zum völligen Seinsmangel der Materie. Die im Materiellen der Sinnlichkeit verhaftete Seele bewirkt ihre Erlösung durch stufenweisen Aufstieg durch die Reihe der Emanationen, bis sie in unmittelbarer ekstatischer Schau mit dem Urgrund eins wird.
Wissenschaft
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Wie schnell wir altern, ist individuell unterschiedlich. Im Alter steigt jedoch bei uns allen das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Neurobiologen haben nun 13 Proteine in unserem Blut identifiziert, die mit der Alterung unseres Gehirns in Verbindung stehen. Im Laufe des Lebens verändern sich demnach die...
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