Lexikon

Plotịn

Plotinos
griechischer Philosoph, * um 205, † 270; Schüler des Ammonios Sakkas, lebte bis 242 in Alexandria, ging dann nach Rom, wo er zum eigentlichen Begründer des Neuplatonismus wurde. Auf Wunsch seiner Schüler schrieb er seine Lehre in 54 Einzelabhandlungen nieder, die sein Schüler Porphyrios in Neunergruppen („Enneaden“) herausgab.
Nach Plotins Emanationslehre verströmt sich das die Fülle des Seins umschließende Ureine in die obersten Vergegenständlichungen (Hypostasen) Geist und Seele und über diese herunter bis zum völligen Seinsmangel der Materie. Die im Materiellen der Sinnlichkeit verhaftete Seele bewirkt ihre Erlösung durch stufenweisen Aufstieg durch die Reihe der Emanationen, bis sie in unmittelbarer ekstatischer Schau mit dem Urgrund eins wird.
Fischeier, Züchtung
Wissenschaft

Fisch statt Kuh

Um die wachsende Weltbevölkerung satt zu bekommen, ist Fisch besser geeignet als Fleisch. Liefern könnten ihn Aquakulturen, deren Produktion in den letzten 50 Jahren global von 2 Millionen auf über 80 Millionen Tonnen gestiegen ist. von HARTMUT NETZ Im Vergleich zur Haltung von Hühnern, Rindern oder Schweinen ist die Fischzucht...

Orcas
Wissenschaft

Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer

Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...

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