Lexikon
Polyploidie
[
-plo:iˈdi:; griechisch
]das Vorhandensein von mehr als zwei vollständigen Chromosomensätzen (Diploidie) in den Zellen eines Organismus (z. B. Triploidie: 2 Chromosomensätze, Tetraploidie: 4 Chromosomensätze usw.). Polyploidie kommt durch Genommutation oder durch unvollständige Kernteilung (Endomitose) zustande. Durch Mitosegifte kann eine Polyploidie künstlich herbeigeführt werden. Polyploidie tritt bei Pflanzen häufig auf und wird auch zur Züchtung von Kulturpflanzen genutzt.
Wissenschaft
Ultraharte Weichtier-Zähne
Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...
Wissenschaft
Züge der Zukunft
Die Bahn soll künftig klimaneutral unterwegs sein. Doch das verhindern in Deutschland bislang große Lücken bei der Elektrifizierung. Neue Antriebe und innovative Speichertechniken können helfen. von HARTMUT NETZ Seit vor über 120 Jahren die preußische Militär-Eisenbahn von Berlin-Marienfelde bis Jüterbog auf 33 Kilometer Länge...