Lexikon

Replikatin

[lateinisch]
der Vorgang, durch den die in der DNA (Desoxyribonucleinsäure) niedergelegte genetische Information verdoppelt wird. Die Replikation ist vor Zellteilungen notwendig, weil jede Tochterzelle die gleiche Genausstattung wie die Mutterzelle besitzen muss. Das Prinzip der Replikation basiert auf der Struktur der komplementären Doppelhelix der DNA. Sie kann erst erfolgen, nachdem die Doppelhelix lokal entspiralisiert ist und die Einzelstränge sich in dieser Region voneinander gelöst haben. Die freien Basenpaare werden erneut durch die Anlagerung freier Nucleotide aus dem Zellkern ergänzt, so dass am Ende zwei identische Doppelstränge entstanden sind. Da jedes dieser beiden neuen DNA-Doppelmoleküle aus einem Strang des Muttermoleküls und einem neu synthetisierten besteht, bezeichnet man diese Replikation als semikonservativ.
Operation, Holomedizin
Wissenschaft

Eine Leber aus Licht

Dreidimensionale virtuelle Darstellungen von inneren Organen helfen Chirurgen dabei, schwierige Operationen präzise zu planen und sicher zu bewerkstelligen. von TIM SCHRÖDER „Austherapiert“ hieß es für Antonia D. vor vier Jahren. Der Darmkrebs hatte gestreut und in ihrer Leber Metastasen gebildet – an Stellen, die kaum zu...

Trinkwasser
Wissenschaft

Mangelware sauberes Wasser

Der weltweit wichtigste Rohstoff Wasser benötigt auch hierzulande Schutz. Wissenschaft und Politik sind gefragt, den Eintrag von Mikroplastik zu verhindern.

Der Beitrag Mangelware sauberes Wasser erschien zuerst auf...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon