Lexikon
Vẹktor
Gentechnik
DNA-Molekül, das in der Gentechnik als Überträger von Fremdgenen auf eine Wirtszelle dient. Als Vektoren Verwendung finden Plasmide, Bakteriophagen, Viren und künstlich hergestellte Minichromosomen. Um sich in der Wirtszelle selbständig vermehren (replizieren) zu können, müssen Vektoren einen sog. Replikationsursprung (Replikation), Schnittstellen für Restriktionsenzyme und Markergene enthalten. Nach ihrem Verwendungszweck unterscheidet man 1. Klonierungsvektor: dient der Vermehrung fremder DNA in der Wirtszelle (Klonen); 2. Expressionsvektor: enthält die für eine Proteinsynthese des übertragenen Gens notwendigen Kontrollsignale; 3. Sequenzierungsvektor: besitzt eine größere Zahl von Erkennungsstellen für Restriktionsenzyme.
Wissenschaft
Tierischer Transport
Zoochorie, die Verbreitung von Samen durch Tiere, formt Ökosysteme und fördert Biodiversität. Ihre Erforschung bringt stetig neue, verblüffende Zusammenhänge ans Licht. von KURT DE SWAAF Wer kennt sie nicht? Die Pflanze mit großen Blättern, an der Kügelchen wachsen, die immer überall hängen bleiben. Ihre erstaunliche...
Wissenschaft
Zwölf Stoffe mit Zukunft
In den Forschungslaboren reifen zahlreiche neue Materialien heran – mit verblüffenden Eigenschaften. Eine Chance auf aussichtsreiche Anwendungen.
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