Lexikon
Vẹktor
Gentechnik
DNA-Molekül, das in der Gentechnik als Überträger von Fremdgenen auf eine Wirtszelle dient. Als Vektoren Verwendung finden Plasmide, Bakteriophagen, Viren und künstlich hergestellte Minichromosomen. Um sich in der Wirtszelle selbständig vermehren (replizieren) zu können, müssen Vektoren einen sog. Replikationsursprung (Replikation), Schnittstellen für Restriktionsenzyme und Markergene enthalten. Nach ihrem Verwendungszweck unterscheidet man 1. Klonierungsvektor: dient der Vermehrung fremder DNA in der Wirtszelle (Klonen); 2. Expressionsvektor: enthält die für eine Proteinsynthese des übertragenen Gens notwendigen Kontrollsignale; 3. Sequenzierungsvektor: besitzt eine größere Zahl von Erkennungsstellen für Restriktionsenzyme.
Wissenschaft
Behandlung im Blindflug
Medizinische Studien wurden lange Zeit (fast) nur an Männern durchgeführt. Frauen sind deshalb häufiger von Arzneimittel-Nebenwirkungen betroffen als Männer. Und die Forschungspraxis ändert sich nur langsam. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Es ist bis heute einer der bekanntesten...
Wissenschaft
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Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...