Lexikon

Plasmd

[das; griechisch]
kleines, ringförmiges DNA-Molekül, das in Bakterien und bei einigen Hefearten vorkommt. Ein Plasmid existiert getrennt vom übrigen Genom, kann sich unabhängig von diesem vermehren und trägt eigene Gene. Bakterien können zwar ohne die Plasmide leben, doch die meisten der auf den Plasmiden liegenden Gene bringen ihnen Vorteile, z. B. Resistenz gegen Antibiotika oder Umweltfaktoren. In der Gentechnik werden Plasmide als Klonierungsvektoren (Vektor) eingesetzt.
Wissenschaft

Riff-bildende Teamarbeit schon vor Urzeiten

Das Erfolgsgeheimnis der Riff-Baumeister im Visier: Wie lange es die faszinierende Austauschbeziehung zwischen Korallen-Nesseltieren und Algen schon gibt, beleuchtet nun eine Studie. Analysen von fossilen Korallen aus Deutschland belegen, dass einige Arten bereits vor 400 Millionen Jahren in Symbiose mit Fotosynthese-betreibenden...

Gebirge
Wissenschaft

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Als der Urkontinent Gondwana zerbrach, hinterließ er markante Spuren im südlichen Afrika von heute – und setzte eine lange währende Welle intensiver Erosion in Gang. von THORSTEN DAMBECK Wer im Urlaub die Relikte eines Urkontinents besichtigen will, ist in Südafrika am richtigen Ort. Für mehr als 500 Millionen Jahre dominierte...

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