Lexikon
Rötelnembryopathie
Embryopathia rubeolosa; Gregg-SyndromSchädigungen des ungeborenen Kindes, hervorgerufen durch eine von der Mutter auf den Embryo übertragene Infektion mit Röteln. Die Art der Schädigung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Erkrankung; vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten führt eine Rötelnembryopathie zu Fehlbildungen der Augen, des Innenohrs, Herzens und Zentralnervensystems oder zu Fehl- und Totgeburten; gilt bis zur 17. Schwangerschaftswoche als Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch.
Wissenschaft
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Jüngst bei Ausgrabungen in Pompeji zum Vorschein gekommene Kohlezeichnungen, werden Kindern zugeschrieben. Sie zeigen Gladiatoren, Boxer und wilde Eber – und sie gewähren einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen kurz vor der Katastrophe. von DAVID NEUHÄUSER Als im 19. Jahrhundert das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, die...
Wissenschaft
Machte der Asteroideneinschlag Ameisen zu Bauern?
Tierischer Landwirtschaft auf der Spur: Vor etwa 66 Millionen Jahren bauten Ameisen erstmals Pilze für ihre Nahrungsversorgung an, geht aus einer Studie hervor. Dies spiegelt sich in Auswertungen der genetischen Daten hunderter von Pilz- und Ameisenarten wider. Die „prominente“ Entstehungszeit legt den Forschenden zufolge nahe,...