Gesundheit A-Z
Rötelnembryopathie
schwere Missbildungen, die aufgrund einer Infektion des ungeborenen Kindes mit dem Rötelnvirus während der ersten drei Schwangerschaftsmonate entstehen. Hat die Mutter schon vor der Schwangerschaft Röteln durchgemacht bzw. ist sie gegen Röteln geimpft, ist diese Gefahr ausgeschlossen. Bei Infektion im ersten Schwangerschaftsmonat sterben 60% der Embryonen ab, im zweiten Monat 25% und im dritten Monat 10%. Im Rahmen einer Rötelnembryopathie kommen Herzfehler, Linsentrübung und Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit vor. Häufig bestehen Augenfehlbildungen, hochgradige Kurzsichtigkeit, eine Wachstumsverzögerung im Mutterleib und geistige Retardierung. Auch Organbeteiligungen wie Leber- und Milzvergrößerung, Herzmuskel- oder Gehirnentzündungen gehören zur Rötelnembryopathie Die einzig sichere Vorbeugung besteht in einer Impfung der Mutter ein halbes Jahr vor Schwangerschaftseintritt, sofern sie nicht über ausreichenden Antikörperschutz verfügt.
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...
Wissenschaft
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...