Lexikon
Schillerpreis
ein zuerst 1859 vom Prinzregenten von Preußen gestifteter Ehrenpreis für deutsche dramatische Werke; erste Verleihung an F. Hebbel, letzte Verleihung 1927. Seit 1954 Schillerpreis der Stadt Mannheim, seit 1955 Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg. Beide Preise werden alle drei Jahre verliehen.
Schiller-Gedächtnispreis
| Name des Preises: | Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg |
| Gründungsjahr: | 1955 |
| Vergabegremium: | Land Baden-Württemberg |
| Vergaberhythmus: | alle 3 Jahre |
| Preisgeld: | 40 000 DM, seit 2004 25 000 Euro |
| Zweck: | Die schöpferische Arbeit eines zeitgenössischen Dichters oder Schriftstellers soll zum Andenken an Friedrich Schiller gefördert werden |
| 1955 | Rudolf Kassner |
| 1957 | Rudolf Pannwitz |
| 1959 | Wilhelm Lehmann |
| 1962 | Werner Bergengruen |
| 1965 | Max Frisch |
| 1968 | Günter Eich |
| 1971 | Gerhard Storz |
| 1974 | Ernst Jünger |
| 1977 | Golo Mann |
| 1980 | Martin Walser |
| 1983 | Christa Wolf |
| 1986 | Friedrich Dürrenmatt |
| 1989 | Käte Hamburger |
| 1992 | Volker Braun |
| 1995 | Peter Handke |
| 1998 | Hans Joachim Schädlich |
| 2001 | Alexander Kluge |
| 2004 | Christoph Hein |
| 2007 | Botho Strauß |
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