Lexikon

Selbstenergie

die Energie, die das (elektrische oder mesonische) Feld, das ein Elementarteilchen umgibt, auf dieses Teilchen selbst ausübt. In der theoretischen Physik der Elementarteilchen wird häufig versucht, die Selbstenergien (multipliziert mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) als den Ursprung der Masse der Teilchen zu deuten. Die Rechnung zeigt, dass die Selbstenergie eines punktförmigen Teilchens unendlich groß („divergent“) ist; dieses Selbstenergieproblem ist noch nicht befriedigend gelöst.
Meersalz in den Salines d’Es Trenc auf Mallorca. Die Salzgewinnungsanlage ist in ein Naturschutzgebiet integriert.
Wissenschaft

Das Salz des Meeres

Meer und Salz gehören untrennbar zusammen – zumindest als Begriffe. Doch die Natur und der Mensch fanden Wege, das „weiße Gold“ vom Wasser zu trennen. Von ROLF HEßBRÜGGE Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den...

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Wissenschaft

Wie Archaebakterien Energie aus Wasserstoff gewinnen

Wissenschaftler haben ein grundlegendes Rätsel der Biologie gelüftet: Wie der Stoffwechsel der Archaeen funktioniert. Demnach gewinnen diese urtümlichen Mikroorganismen Energie mithilfe von speziellen Enzymen, die Wasserstoff umwandeln und herstellen. Diese Strategie hat den Einzellern über Milliarden Jahre hinweg das Überleben...

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