Lexikon
Sphärenharmonie
nach Pythagoras von dem Ohr nicht hörbare Töne, erzeugt durch den Umschwung der Weltkörper um das Zentralfeuer; nach der antiken Vorstellung (Pythagoräismus) war das Verhältnis der Planeten zueinander durch Zahlen darstellbar; das harmonische Verhältnis dieser Zahlenproportionen wurde gleichzeitig als Grundlage des musikalischen Tonsystems angesehen (Zahlenverhältnisse der Intervalle). Makrokosmos und Mikrokosmos, Welt- und Tonsystem entsprächen sich daher, und die Bewegung der Gestirne erzeuge eine (für Menschen unhörbare) Sphärenmusik. Auch die Astronomie und Musiktheorie des Mittelalters übernahmen diese antiken Vorstellungen; sie spielten bis in die Neuzeit eine Rolle (z. B. bei J. Kepler).
Wissenschaft
Zombies wanken durch die Wissenschaft
Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...
Wissenschaft
Wie viel ist genug?
Pestizide schaden Mensch und Natur. Trotzdem setzen Landwirte die Mittel zum Zwecke einer ertragreichen Ernte ein. von RAINER KURLEMANN Die meisten Landwirte haben ein gutes Verhältnis zur Natur. Trotzdem können sie sich nicht an allen Insekten erfreuen, die sie auf ihren Feldern und Pflanzen finden. Die Glasflügelzikade gehört...
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Verhängnisvolle Verspätung
Reden wir über Gott und das Ende der Welt
Satt schon vor dem ersten Bissen
Schwingender Riese
Wird KI zur Gefahr?
Erzrausch am Meeresgrund