Lexikon
Sphärenharmonie
nach Pythagoras von dem Ohr nicht hörbare Töne, erzeugt durch den Umschwung der Weltkörper um das Zentralfeuer; nach der antiken Vorstellung (Pythagoräismus) war das Verhältnis der Planeten zueinander durch Zahlen darstellbar; das harmonische Verhältnis dieser Zahlenproportionen wurde gleichzeitig als Grundlage des musikalischen Tonsystems angesehen (Zahlenverhältnisse der Intervalle). Makrokosmos und Mikrokosmos, Welt- und Tonsystem entsprächen sich daher, und die Bewegung der Gestirne erzeuge eine (für Menschen unhörbare) Sphärenmusik. Auch die Astronomie und Musiktheorie des Mittelalters übernahmen diese antiken Vorstellungen; sie spielten bis in die Neuzeit eine Rolle (z. B. bei J. Kepler).
Wissenschaft
Wenn das Wetter das Netz beutelt
Je mehr elektrische Energie aus regenerativen Quellen wie Sonne und Wind erzeugt wird, desto anfälliger wird die Stromversorgung für kurzfristige Wettererscheinungen. Daher arbeiten die Forscher an immer präziseren und möglichst kleinräumigen Prognosen. von TIM SCHRÖDER Normalerweise lässt der Leuchtturm „Alte Weser“ weiße, rote...
Wissenschaft
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
Seit langem gilt der Cannabis-Bestandteil Cannabinol (CBN) als schlaffördernd. Wie genau er sich auf Tiefschlaf- und Traumphasen auswirkt, war allerdings noch unklar. Nun hat ein Forschungsteam an Ratten gezeigt, dass CBN nicht nur die Gesamtschlafdauer erhöht, sondern auch die Tiefschlafphasen fördert. Daran beteiligt ist neben...