Lexikon
Spiritịsmus
[
lateinisch
]der Glaube an die Existenz von Geistern und der Versuch, mit ihnen Verbindung aufzunehmen; so können Lebende und Verstorbene oder andere Geistwesen meist im Ritual der Séance durch ein Medium in Kontakt treten und Botschaften senden und empfangen; als Zeichen gelten Materialisationserscheinungen, Klopfen, Bewegungen von Gegenständen (z. B. Tischrücken). – Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Spiritismus besonders in Europa und den USA zu einer gegen Säkularisierung und Materialismus gerichteten Massenbewegung, die religiöse und wissenschaftliche Elemente verschmolz und u. a. durch die Lehren E. Swedenborgs und F. A. Mesmers Auftrieb erhielt. In den romanischen Ländern und in Lateinamerika setzte sich ein mit dem Reinkarnationsgedanken verbundener Spiritismus durch, dessen Begründer der Franzose Allan Kardec (eigentlich H. L. D. Rivail) mit seinem „Buch der Geister“ (1857) war. Die christlichen Kirchen stehen dem Spiritismus aufgrund seiner Nähe zum Okkultismus kritisch gegenüber.
Wissenschaft
Was ist Licht?
„Was ist Licht?“ ist genau die Art von Frage, bei der man zuerst denkt, dass das doch klar ist und man nicht so blöd fragen soll. Und danach merkt man, dass es irgendwie doch nicht so einfach ist, eine brauchbare Antwort zu finden. Und dann denkt man noch ein bisschen weiter nach, und am Ende […]
Der Beitrag...
Wissenschaft
Von Farben, Flecken und wichtigen Fragen
Oft heißt es in der Wissenschaft: Wichtiger als Antworten zu finden, ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur die richtigen Fragen ebnen den Weg zu echten Antworten – indem sie Tür und Tor zu klaren Experimenten öffnen, deren Resultate zu wichtigen neuen Erkenntnissen führen. Doch genau darin liegt der entscheidende...