Lexikon

Tentkeltiere

Tentakulaten; Tentaculata
Stamm wasserbewohnender Urleibeshöhlentiere mit Ausbildung der Polypengestalt: die Tentakeltiere strudeln mit Hilfe einer Tentakelkrone Nahrung in einen meist u-förmigen Darm, bei dem dann Mund- und Afteröffnung benachbart sind. Sie haben ein charakteristisches lippenförmiges Gebilde (Epistom) neben der Mundöffnung und meist auch Gehäuse oder Schalen. Hierher gehören die Klassen der Phoroniden, der Moostierchen und der Armfüßer.
Moostierchen: Bauplan
Moostierchen: Bauplan
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Moostierchen: Mikroskopaufnahme
Moostierchen
Unter dem Mikroskop erkennt man leicht die Einzeltiere, die in einer Moostierchenkolonie vereinigt sind. Jedes Individuum steckt festgewachsen in einem chitinigen Gehäuse, aus dem es seine Tentakelkrone, welche die Mundöffnung umgibt, hervorstrecken kann.
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Armfüßer
Armfüßer
Die Schalen der Armfüßer sehen wie Muschelschalen aus, die der Bauch- und der Rückenseite des Tieres entsprechen. Ein Tentakelkranz umgibt die Mundöffnung.
Darm, Gesundheit, Medizin
Wissenschaft

Gutes Bauchgefühl

Der Darm ist das bedeutsamste Immunorgan des Körpers. Und steht in enger Verbindung zum Gehirn. Er ist deshalb maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. von JÜRGEN BRATER Beim Stichwort Darm denkt man automatisch zuerst an die üblicherweise als Verdauung bezeichnete Nahrungsverwertung, also an die enzymatische Aufspaltung...

Longevity
Wissenschaft

Die tägliche Dosis

So alt wie die Menschheit ist der Traum von der Unsterblichkeit. Reale Konturen nimmt er derzeit in der Gerontomedizin an. Sie sucht nach Wirkstoffen, die Erkrankungen des Alterns vorbeugen. von SUSANNE DONNER Die Wahrscheinlichkeit, in westlichen Zivilisationen dement zu werden, liegt heute bei rund 50 Prozent. Etwas vereinfacht...

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