Lexikon

Tiefensehen

räumliches Sehen; binokulares Sehen
die räumliche, dreidimensionale Wahrnehmung von Gegenständen. Durch den Abstand der Augen entstehen von Gegenständen besonders im Nahbereich auf der Netzhaut der beiden Augen zwei verschiedene zweidimensionale Bilder, die vom Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild verarbeitet werden. Die Perspektive und die aus der Erfahrung bekannte Größe vieler Gegenstände sind wichtige Hilfsmittel bei der Erfassung räumlicher Tiefe; ein unvollkommenes Tiefensehen ist daher auch mit einem Auge möglich.
Tsunami
Wissenschaft

20 Jahre nach dem Tsunami

Wissenschaftler entwickeln Frühwarnsysteme, um weitere Katastrophen zu verhindern. von KLAUS JACOB Die Flutwelle, die vor 20 Jahren im Indischen Ozean wütete, hat die Einstellung der Menschen zum Meer verändert. Damals, ausgerechnet an Weihnachten, starben mehr als 230.000 Menschen, darunter viele Urlauber. Die meisten kannten...

Anwendungen, Gehirn, Informationen
Wissenschaft

Rechnen wie das Gehirn

Mit klassischen Computern fällt es immer schwerer, den Hunger der Menschheit nach Rechenleistung zu stillen. Auf der Suche nach Alternativen lassen sich die Forscher auch vom Nervensystem inspirieren. Das Ziel ist es, biologische Konzepte auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen. von THOMAS BRANDSTETTER Auch wenn...

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