Wahrig Herkunftswörterbuch
Storch
seinem stelzenden Gang verdankt dieser Vogel (
mhd.
storch(e), storc, storke, ahd.
stor(a)h, *germ.
sturka–), dass sein Name zu idg.
*(s)ter(ə)– „starr“ gebildet wurde (→ starren); die ugs.
Redewendung da brat mir aber einer einen Storch rührt daher, dass der Storch nach einer bibl. Speisevorschrift (3. Mos. 11) nicht gegessen werden darf, was nicht ohne Einfluss auf die mittelalterl. Sitten blieb; da der Storch darüber hinaus abergläubische Verehrung genoss, sein Fleisch aber als ungenießbar galt, darf seine gelegentliche Beschreibung als Leckerbissen in der Literatur der Renaissance keineswegs ernst genommen werden; der gebratene Storch stand oder steht vielmehr für etwas, das es eigentlich gar nicht geben kann
Wissenschaft
Abstoßendes Licht
Ein bizarres Experiment zeigt, dass Photonen sich gegenseitig wegdrücken können. von DIRK EIDEMÜLLER So spannend die Laserschwert-Kämpfe im „Krieg der Sterne“ cineastisch inszeniert sind: Mit der Realität haben sie nichts zu tun. Denn wenn zwei Lichtstrahlen sich kreuzen, passiert normalerweise nichts: Lichtteilchen – auch...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
Der Beitrag...