Lexikon
Urethrịtis
[
Harnröhrenentzündunggriechisch
]entzündliche Erkrankung der Harnröhrenschleimhaut insbesondere des Mannes, meist akut infektiös. Die unspezifische Urethritis (Urethritis non gonorrhoica) ist die häufigste sexuell übertragene Erkrankung in den Industrieländern. Ihre wichtigsten Erreger sind Chlamydien, Mycoplasmen, Trichomonas, Pilze (besonders Candida), Viren und Streptokokken; sie kann aber auch als Begleiterscheinung bei Allgemeinerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Typhus) oder allergischen Reaktionen auftreten. Eine Urethritis äußert sich vor allem in Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, unter Umständen auch etwas schleimig-trübem Ausfluss. Eine spezifische Urethritis kommt bei der Gonorrhö (Tripper) vor. Die Behandlung einer Urethritis erfolgt durch Antibiotika.
Wissenschaft
Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
Der Beitrag Igitt! erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Moore fürs Klima
Intakte Moore binden Kohlendioxid – und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. von KLAUS JACOB Das Moor war über viele Jahrhunderte der Inbegriff für Abgeschiedenheit, Angst und Armut. Dort lauerte das Böse. Nur die ärmsten Menschen siedelten, wo nachts Irrlichter herumgeisterten und uralte Leichen ans Licht kamen. Wo...