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LEXIKON

Urethrtis

[
griechisch
]
Harnröhrenentzündung
entzündliche Erkrankung der Harnröhrenschleimhaut insbesondere des Mannes, meist akut infektiös. Die unspezifische Urethritis (Urethritis non gonorrhoica) ist die häufigste sexuell übertragene Erkrankung in den Industrieländern. Ihre wichtigsten Erreger sind Chlamydien, Mycoplasmen, Trichomonas, Pilze (besonders Candida), Viren und Streptokokken; sie kann aber auch als Begleiterscheinung bei Allgemeinerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Typhus) oder allergischen Reaktionen auftreten. Eine Urethritis äußert sich vor allem in Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, unter Umständen auch etwas schleimig-trübem Ausfluss. Eine spezifische Urethritis kommt bei der Gonorrhö (Tripper) vor. Die Behandlung einer Urethritis erfolgt durch Antibiotika.
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