Lexikon
Vasenmalerei
der ornamentale oder figürliche Farbschmuck von Tongefäßen, bereits in vorgeschichtlichen Kulturen angewandt und zu besonders reicher künstlerischer Blüte gelangt in der griechischen Kunst im Anschluss an die Vasenmalerei der kretisch-mykenischen Kunst. Im 7. Jahrhundert v. Chr. erfolgte in der griechischen Vasenmalerei die Auflösung des geometrischen Stils (Mäander, Zickzackmuster, stilisierte Figurendarstellungen) durch Einführung lebensnaher pflanzlicher und figürlicher Motive. Neben den vor allem in der attischen Keramik seit dem Ende des 7. Jahrhunderts verbreiteten schwarzfigurigen Stil trat um 530 v. Chr. der rotfigurige, benannt nach den in der rötlichen Farbe des Tongrunds ausgesparten Darstellungen. Malereien auf weißem Grund als Schmuck von Lekythen begegnen seit dem 6., besonders häufig im 5. Jahrhundert. Bekannteste griechische Vasenmaler: Exekias, Euphronios, Duris, der Brygosmaler und der Meidiasmaler.
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