Lexikon

Vasenmalerei

der ornamentale oder figürliche Farbschmuck von Tongefäßen, bereits in vorgeschichtlichen Kulturen angewandt und zu besonders reicher künstlerischer Blüte gelangt in der griechischen Kunst im Anschluss an die Vasenmalerei der kretisch-mykenischen Kunst. Im 7. Jahrhundert v. Chr. erfolgte in der griechischen Vasenmalerei die Auflösung des geometrischen Stils (Mäander, Zickzackmuster, stilisierte Figurendarstellungen) durch Einführung lebensnaher pflanzlicher und figürlicher Motive. Neben den vor allem in der attischen Keramik seit dem Ende des 7. Jahrhunderts verbreiteten schwarzfigurigen Stil trat um 530 v. Chr. der rotfigurige, benannt nach den in der rötlichen Farbe des Tongrunds ausgesparten Darstellungen. Malereien auf weißem Grund als Schmuck von Lekythen begegnen seit dem 6., besonders häufig im 5. Jahrhundert. Bekannteste griechische Vasenmaler: Exekias, Euphronios, Duris, der Brygosmaler und der Meidiasmaler.
Universum
Wissenschaft

Ein asymmetrisches All?

Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...

Lithium, Salinen
Wissenschaft

Begierig nach Lithium

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon