Gesundheit A-Z

Persönlichkeitsstörung

eine psychische Erkrankung, bei der die Persönlichkeit der betroffenen Person deutlich von der Norm abweicht, was zu Störungen des Verhaltens führt. Man unterscheidet verschiedene Persönlichkeitsstörungen: z. B. die paranoide Persönlichkeitsstörung (typische Symptome sind Misstrauen, Streitsucht und Beharren auf den eigenen Rechten), die schizoide Persönlichkeitsstörung (Einzelgängertum, Rückzug von sozialen und emotionalen Kontakten), die dissoziale Persönlichkeitsstörung (Missachtung von sozialen Normen, geringe Frustrationstoleranz, hohe Aggressivität, mangelndes Mitgefühl), die emotional instabile Persönlichkeitsstörung oder Borderline-Störung (geringe Impulskontrolle, stark wechselhafte Stimmungen, häufig andere psychische Störungen wie z. B. Essstörungen oder selbstdestruktives Verhalten), die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (Perfektionismus, Kontrollsucht, übertriebene Gewissenhaftigkeit) und die ängstliche Persönlichkeitsstörung (Besorgtheit, Unsicherheit, Minderwertigkeitsgefühle, Überempfindlichkeit bei Kritik). Im weiteren Sinn gehören zu den Persönlichkeitsstörungen auch abnorme Gewohnheiten wie z. B. Spielsucht oder Kleptomanie, Störungen der Geschlechtsidentität (Transsexualismus) und Störungen der Sexualpräferenz (Pädophilie, Fetischismus, Exhibitionismus). Die Abgrenzung einer Persönlichkeitsstörung zu einer Psychose oder einer Neurose ist oft schwierig.
Die Ästhetik trügt: Plasik im Meer ist für viele Tiere lebensbedrohlich, etwa wenn sie es für Nahrung halten und verschlucken.
Wissenschaft

Ein buntes Plastik-Meer

Eine Flut von großen und kleinen Kunststoffteilen durchzieht die Ozeane. Die Verbreitung des Plastikmülls im Meer hat negative Folgen für die Ökosysteme. Der Zufluss muss dringend gestoppt werden. Von BETTINA WURCHE Eine violette Seegurke liegt auf dem hellen, schlickigen Boden des Marianengrabens. Nicht weit davon bläht sich...

Stickstoffdioxid, Feinstaub, Luft, Lunge
Wissenschaft

Kleine Teilchen mit großer Wirkung

Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...

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