Lexikon

archạische Kunst

im weiteren Sinne die Anfänge einer jeden künstlerischen Stilepoche, die – im Gegensatz zu deren Blütezeit und Spätphase – gekennzeichnet sind durch äußerste Sparsamkeit in der Verwendung der formalen Mittel und eine entsprechende Intensität des künstlerischen Ausdrucks; im engeren Sinne in der griechischen Kunst die Frühstufe der Entwicklung in Architektur, Plastik und Vasenmalerei (650–480 v. Chr.) bis zum Beginn der klassischen Periode. – Werden Archaismen in entwickeltere Stilformen rückgreifend übernommen, spricht man von einem archaisierenden Stil.
Biber
Wissenschaft

Eine doppelte Überraschung

Biber und Fischotter waren lange aus weiten Teilen Europas verschwunden. Nun kehren beide zurück und verblüffen dabei die Fachwelt. von KURT DE SWAAF Ihre Spuren sind unübersehbar. Schon von der Alten Brücke aus erkennt man gefällte Weidenstämme, deren kahle Spitzen jetzt im Fluss liegen. Näher dran, am Ufer, gibt es weitere...

Symbolbild eines Pflanzensprosses in schwarzer Erde
Wissenschaft

Biokohle aus menschlichem Kot als Dünger?

Landwirte brauchen Dünger, um ihre Felder und die darauf wachsenden Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor zu versorgen. Chemische Düngemittel und Tierdung verschmutzen jedoch langfristig die Umwelt und sind nur begrenzt verfügbar. Eine natürliche Alternative könnten Düngemittel sein, die aus...

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