Lexikon
archạische Kunst
im weiteren Sinne die Anfänge einer jeden künstlerischen Stilepoche, die – im Gegensatz zu deren Blütezeit und Spätphase – gekennzeichnet sind durch äußerste Sparsamkeit in der Verwendung der formalen Mittel und eine entsprechende Intensität des künstlerischen Ausdrucks; im engeren Sinne in der griechischen Kunst die Frühstufe der Entwicklung in Architektur, Plastik und Vasenmalerei (650–480 v. Chr.) bis zum Beginn der klassischen Periode. – Werden Archaismen in entwickeltere Stilformen rückgreifend übernommen, spricht man von einem archaisierenden Stil.
Wissenschaft
Ersatz für die Ewigen
Mehr als 10.000 Ewigkeitschemikalien zu ersetzen, ist eine Herkulesaufgabe für die Forschung. Wenige Pioniere machen derzeit einen Anfang. von SUSANNE DONNER Wundermittel“ nennt das Fraunhofer-Magazin diese gigantische Klasse an Chemikalien, von denen sich die Menschheit über 80 Jahre lang absolut abhängig gemacht hat: die PFAS....
Wissenschaft
Unterschätzte Intelligenz
Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...