Lexikon
Wohlfahrtstheorie
Wohlstandsökonomikenglisch welfare economics, von A. C. Pigou begründeter Zweig der Volkswirtschaftslehre, der die Bedingungen der Optimierung der Wohlfahrt einer Wirtschaftsgesellschaft (optimale Allokation der Ressourcen) zu klären versucht. Die Wohlfahrtstheorie greift dabei auf Marginalüberlegungen, insbesondere die Theorie des Grenznutzens zurück. Wegen der Unmöglichkeit eines wissenschaftlich begründbaren interpersonellen Nutzenvergleichs entwickelte sie sog. Wohlfahrtskriterien, die dieser Problematik Rechnung tragen wie z. B. das Pareto-Kriterium, nach dem eine Gesellschaft ein relatives Wohlfahrtsoptimum (Pareto-Optimum) erreicht hat, wenn sich durch keine weitere wirtschafts- oder sozialpolitische Maßnahme die Wohlfahrt eines Gesellschaftsmitglieds steigern lässt, ohne zugleich die Wohlfahrt einer anderen Person zu mindern.
Wissenschaft
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...
Wissenschaft
Die Erfahrungsmaschine
Das Wort „Erfahrung“ kann man philosophisch-menschlich verstehen, wenn man jemandem attestiert, viel erlebt und dabei seine Kenntnisse der Welt erweitert zu haben. Man kann es aber auch wörtlich nehmen und sich etwa fragen, wie weit man mit seinem Auto eine Gegend erfahren hat. Was auch immer gemeint ist oder gemacht wird, zeigt...