Daten der Weltgeschichte
24. 8. 410, Westgoten plündern Rom
Rom
Der Westgotenkönig Alarich I. erobert Rom und läßt die Stadt drei Tage lang plündern. Die Nachricht vom Fall Roms, dem Symbol der Weltherrschaft und Zentrum der christlichen Welt, löst im gesamten Römischen Reich Entsetzen und Panik aus. Die Niederlage Roms gilt den Zeitgenossen zugleich als Niederlage der Zivilisation gegen die Barbarei. Unter dem Eindruck der Katastrophe (Rom ist nicht mehr „heilige Stadt“) verfasst der afrikanische Bischof Augustinus (354–430) seine geschichtstheologische Abhandlung „Über den Gottesstaat“.
Eine Linse aus Löchern
Für extreme UV-Strahlung gibt es bislang keine Linsen. Ein nanostrukturiertes Metamaterial könnte das nun ändern. von DIRK EIDEMÜLLER Ultraviolette Strahlung ist vor allem aus dem Sonnenlicht bekannt, da sie die Haut schneller altern lässt und sogar Hautkrebs verursachen kann. Als hochenergetische Strahlung wird sie zudem zum...
Riff-bildende Teamarbeit schon vor Urzeiten
Das Erfolgsgeheimnis der Riff-Baumeister im Visier: Wie lange es die faszinierende Austauschbeziehung zwischen Korallen-Nesseltieren und Algen schon gibt, beleuchtet nun eine Studie. Analysen von fossilen Korallen aus Deutschland belegen, dass einige Arten bereits vor 400 Millionen Jahren in Symbiose mit Fotosynthese-betreibenden...