Lexikon

Zweikreistriebwerk

Zweistromtriebwerk, Bypass-Triebwerk
Sonderbauform eines Strahltriebwerks, bei dem nur ein Teil (Primärstrom) der gesamten eintretenden Luftmenge in der Brennkammer aufgeheizt wird, während der restliche Teil (Sekundärstrom) nur mäßig verdichtet wird und mit geringer Geschwindigkeit kalt aus dem Triebwerk austritt. Die Verdichtung der Sekundärluft kann in einem vorn liegenden Gebläse oder in einem Heckgebläse mit getrenntem Sekundärlufteintritt erfolgen. Die verdichtete Sekundärluft wird in einem mantelförmigen Ringgehäuse um das heiße Grundtriebwerk geführt und dem Primärstrom in der Schubdüse zugemischt (Mantelstromtriebwerk) oder verlässt das Triebwerk unvermischt nach Durchtritt durch das Frontgebläse (Bläsertriebwerk). Vorteile des Zweikreistriebwerks sind niedrigerer Kraftstoffverbrauch, erhöhter Schub sowie geringerer Strahllärm infolge geringerer Strahlgeschwindigkeit.
Regenwurm
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Biodiversität im Boden sorgt für ein funktionierendes Ökosystem. Regenwürmer, Bakterien und Pilze spielen dabei eine bedeutende Rolle – auch für das menschliche Leben. von SALOME BERBLINGER (Text) und NICOLE OTTAWA/OLIVER MECKES (Fotos) Weit über die Hälfte aller Arten weltweit sind Bodenlebewesen. Sie machen damit einen Großteil...

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Der Kosmologe von Königsberg

Vor 300 Jahren wurde Immanuel Kant geboren. Der Philosoph war auch ein kühner Vordenker in den Naturwissenschaften. von RÜDIGER VAAS Eine „Milchstraße von Welten“ sei nicht mehr als eine Blume oder ein Insekt verglichen mit der ganzen Erde. Was wie ein moderner astronomischer Größenvergleich klingt – veranschaulicht von...

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