Gesundheit A-Z
Arthroplastik
die Rekonstruktion bzw. der Ersatz eines (erkrankten) Gelenks, früher mittels körpereigener Strukturen (z. B. Sehnen, Haut als Gelenkfläche), heute durch ein künstliches Gelenk, sog. Alloarthroplastik. Man unterscheidet zwischen dem Ersatz eines Teilgelenks (z. B. die Kniescheibe) oder eines ganzen Gelenks. Die meisten künstlichen Gelenke bestehen aus rostfreien Metallen (z. B. Titan oder Chrom-Nickel-Legierungen) oder aus Kunststoffen (z. B. Silikon). Im Rahmen einer Operation wird das körpereigene, erkrankte Gelenk entfernt und das künstliche Gelenk mit Knochenzement an den Knochenstümpfen befestigt. Am häufigsten wird der Gelenkersatz beim Hüft- und Kniegelenk eingesetzt, z. B. bei fortgeschrittener Arthrose der Hüft- oder Kniegelenke. Durch den Einsatz einer sog. Totalendoprothese (TEP) werden die meisten Patienten deutlich beweglicher.
Wissenschaft
Weltraumschrott wird museumsreif
Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...
Wissenschaft
Wege zum Erfolg
Es ist so etwas wie die Gretchenfrage für alle, die professionell mit Wissenschaft zu tun haben: Ob Forscher oder Forschungsförderer, ob Wissenschaftspolitiker oder Uni-Funktionär – sie alle muss aus ihren jeweiligen Blickwinkeln interessieren, welches wohl der Königsweg zu größtmöglicher Erkenntnis ist. Oder, wenn man so will:...