Gesundheit A-Z
Bronchialkarzinom
bösartiger Tumor der Bronchien. Das Bronchialkarzinom ist derzeit der zweithäufigste bösartige Tumor bei Männern. Begünstigt wird das Bronchialkarzinom u. a. durch Rauchen, Raucher erkranken 10- bis 20-mal häufiger an einem Bronchialkarzinom als Nichtraucher. Weitere Faktoren, die ein Bronchialkarzinom auslösen können, sind Asbest und radioaktive Substanzen (Radon). Je nach Lokalisation wird zwischen einem zentralen, hilusnahen Bronchialkarzinom, das von einem Hauptbronchus ausgeht, und einem peripheren, von Läppchen- oder Segmentbronchien ausgehenden Bronchialkarzinom unterschieden. Durch die feingewebliche Untersuchung wird die entartete Zelllinie diagnostiziert. Reizhusten, der länger als drei Wochen anhält, blutiger Auswurf und Brustschmerzen können erste Anzeichen eines Bronchialkarzinoms sein. Später treten Gewichtsverlust, Leistungsknick, Fieber, Atemnot und zum Teil Nervenausfälle hinzu. Bei Verdacht auf ein Bronchialkarzinom werden zur Abklärung Röntgenaufnahmen, CT-Untersuchungen, Bronchoskopien und Sputumuntersuchungen durchgeführt. Je nach Art und Ausdehnung des Bronchialkarzinoms werden operative Verfahren, Chemo- und Strahlentherapie allein oder in Kombination eingesetzt.
Wissenschaft
Kranke duften anders
Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...
Wissenschaft
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...