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Bronchialkarzinom
bösartiger Tumor der Bronchien. Das Bronchialkarzinom ist derzeit der zweithäufigste bösartige Tumor bei Männern. Begünstigt wird das Bronchialkarzinom u. a. durch Rauchen, Raucher erkranken 10- bis 20-mal häufiger an einem Bronchialkarzinom als Nichtraucher. Weitere Faktoren, die ein Bronchialkarzinom auslösen können, sind Asbest und radioaktive Substanzen (Radon). Je nach Lokalisation wird zwischen einem zentralen, hilusnahen Bronchialkarzinom, das von einem Hauptbronchus ausgeht, und einem peripheren, von Läppchen- oder Segmentbronchien ausgehenden Bronchialkarzinom unterschieden. Durch die feingewebliche Untersuchung wird die entartete Zelllinie diagnostiziert. Reizhusten, der länger als drei Wochen anhält, blutiger Auswurf und Brustschmerzen können erste Anzeichen eines Bronchialkarzinoms sein. Später treten Gewichtsverlust, Leistungsknick, Fieber, Atemnot und zum Teil Nervenausfälle hinzu. Bei Verdacht auf ein Bronchialkarzinom werden zur Abklärung Röntgenaufnahmen, CT-Untersuchungen, Bronchoskopien und Sputumuntersuchungen durchgeführt. Je nach Art und Ausdehnung des Bronchialkarzinoms werden operative Verfahren, Chemo- und Strahlentherapie allein oder in Kombination eingesetzt.
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