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Chalon

eine körpereigene Substanz, welche die Zellteilung hemmt. Chalone regeln die normale Zellteilung in den Organen: Wenn bei einem Reparaturvorgang (z. B. nach einer Verletzung) genügend neues Gewebe gewachsen ist, sorgen die Chalone dafür, dass sich nicht noch mehr neue Zellen bilden. Die Chalone werden von den Zellen selbst produziert. Man nimmt an, dass die Chalone auch bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielen. Entdifferenzierte Tumorzellen produzieren keine Chalone mehr und vermehren sich daher unaufhaltsam.
Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
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