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Hashimoto-Thyreoiditis
Autoimmunthyreoiditiseine Schilddrüsenentzündung, die durch eine autoimmunologische Fehlreaktion hervorgerufen wird. Die Hashimoto-Thyreoiditis tritt vor allem bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte auf und ist oft kombiniert mit anderen Autoimmunerkrankungen wie einer perniziösen Anämie oder Myasthenie. Durch diffuse Einlagerung von Entzündungszellen in die Schilddrüse und bindegewebigen Umbau entwickelt sich allmählich eine Struma mit Untergang des Schilddrüsengewebes und verminderter Produktion von Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose). Im Serum finden sich Antikörper gegen Schilddrüsengewebe. Die Behandlung zielt vor allem auf die Vermeidung einer Hypothyreose ab und kompensiert den Hormonmangel durch regelmäßige L-Thyroxin-Gaben in Tablettenform.
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wer ich bin? Auch renommierte Neurowissenschaftler müssen bei der Beantwortung dieser einfachen Frage bisher in Teilen immer noch passen. Sie gehen zwar davon aus, dass die Information darüber, wie man heißt, in...
Wissenschaft
Alte Kleider für neue Mode
Etliche Forscher und junge Unternehmen beschäftigen sich mit dem Recycling von Textilien. Doch die Herstellung verwendungsfähiger Materialien für neue Kleidungsstücke hat ihre Tücken. von KLAUS SIEG Die Wände aus Altkleidern und Stoffresten reichen bis fast unter die hohe Decke der 20.000 Quadratmeter großen Halle. Gabelstapler...