Gesundheit A-Z

Hashimoto-Thyreoiditis

Autoimmunthyreoiditis
eine Schilddrüsenentzündung, die durch eine autoimmunologische Fehlreaktion hervorgerufen wird. Die Hashimoto-Thyreoiditis tritt vor allem bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte auf und ist oft kombiniert mit anderen Autoimmunerkrankungen wie einer perniziösen Anämie oder Myasthenie. Durch diffuse Einlagerung von Entzündungszellen in die Schilddrüse und bindegewebigen Umbau entwickelt sich allmählich eine Struma mit Untergang des Schilddrüsengewebes und verminderter Produktion von Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose). Im Serum finden sich Antikörper gegen Schilddrüsengewebe. Die Behandlung zielt vor allem auf die Vermeidung einer Hypothyreose ab und kompensiert den Hormonmangel durch regelmäßige L-Thyroxin-Gaben in Tablettenform.
Neuguinea, Zähne
Wissenschaft

Die Archive des Lebens

Museumssammlungen sind wie Schatzkisten: Je tiefer Forscher wühlen, desto mehr Überraschungen finden sie. So werden immer wieder große Tierarten neu entdeckt. von BETTINA WURCHE Unzählige Schädel, Skelette und Gewebeproben werden in Museen verwahrt – getrocknet, versteinert oder in Alkohol konserviert –, systematisch sortiert und...

Megalithen
Wissenschaft

Hinkelstein und Dolmengrab

Was ist eigentlich ein Megalith? Wer begann seine Toten in Hügelgräbern zu bestatten? Und warum gleichen sie sich – unabhängig davon, ob sie in Spanien oder Dänemark stehen? Diesen Fragen geht Teil 1 unserer Reihe über die steinernen Riesen nach. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Mit einem Hinkelstein auf dem Rücken herumspazieren, als...

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