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Miliartuberkulose
schwerste Form der Tuberkulose, bei der die Tuberkulosebakterien über den Blut- oder Lymphweg über ganze Organe oder den ganzen Körper gestreut werden und zu zahlreichen kleinen Tuberkuloseherden führen. Die Miliartuberkulose entwickelt sich meist zwei Wochen nach der Primärinfektion als akute fiebrige Erkrankung, kann aber auch nach Jahren noch auftreten und geht mit schwerem Krankheitsgefühl, Meningismus, Kopfschmerzen (Befall der Hirnhäute) und Atemnot (Befall der Lungen) einher. Unbehandelt führt die Miliartuberkulose zum Tode. Bei einer Immunschwäche werden atypische Verläufe einer Miliartuberkulose beobachtet, z. B. nach Reaktivierung einer früher abgelaufenen Tuberkulose.
Wissenschaft
Konvergent oder kontingent?
Auf der Suche nach Antworten auf die wirklich großen Fragen passiert es oft, dass verschiede Theorien miteinander wetteifern. Wetteifern deswegen, weil sie nach klarem Entweder-oder-Schema vermeintlich nicht unter einen Hut zu bringen sind. Dabei lassen große Fragen gerade in der Biologie häufig auch mehrere Antworten...
Wissenschaft
Alarmstufe Rot
Alle Pflanzen strahlen ein rotes Licht ab, das noch im All messbar ist – bei Stress besonders stark. Diese Lichtsignale können also verraten, wie es Feldern und Wäldern geht. von ANDREA HOFERICHTER Ein Mausklick, und auf dem Computerbildschirm von Georg Wohlfahrt erscheint ein postkartenreifes Foto: strahlend blauer Himmel und...