Wissensbibliothek

Quaken alle Frösche gleich?

Nein, jede Art hat ihren eigenen »Gesang«. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch in einem Gewässer, in dem mehrere Arten gemeinsam musizieren, die richtigen Partner zusammenfinden. Im Übrigen sind es die Männchen, die bei den Fröschen den Ton angeben, die Weibchen bleiben weitgehend stumm. Beim Rufen presst das Männchen Luft aus den Lungen durch den Kehlkopf nach oben und bringt so seine Stimmbänder zum Schwingen, wobei es Mund und Nasenlöcher geschlossen hält. Der so erzeugte Ton wird durch eine oder mehrere Schallblasen verstärkt, die als Hauttaschen am Mundboden oder in den Mundwinkeln ausgebildet sind. Dabei ist die Tonhöhe innerhalb einer Art von der Körpergröße des Tieres abhängig. Auf diese Weise können sich paarungsbereite Weibchen durch genaues Zuhören ein »Bild« von dem werbenden Männchen machen, und Rivalen werden in die Lage versetzt, die Stärke ihres Konkurrenten abzuschätzen.

Illustration eines Wasserhahns mit Wasserstrahl und blauen Wasserfarbspritzern.
Wissenschaft

Künstliche Intelligenz in der Sackgasse

Die Anbieter der aktuell leistungsstärksten KI-Modelle arbeiten derzeit auf ein großes Ziel hin: Artificial General Intelligence (AGI), zu Deutsch „Künstliche Allgemeine Intelligenz“. Es gibt zwar keine einheitliche Definition dafür, welche Anforderungen eine Künstliche Intelligenz erfüllen muss, um als AGI gelten zu können. Aber...

Gehirn, Nervensystem, Kind
Wissenschaft

Geerbter Schutz

Der Mensch ist ein Erfolgsmodell der Evolution. Genetische und neurobiologische Schutzfaktoren helfen uns, mit Stress und Schicksalsschlägen fertig zu werden. von CHRISTIAN WOLF Oliver Brendel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stehaufmännchen. Er ist Mitte 30, als er spürt, wie er nach und nach die Kontrolle über seine Arme...

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