Gesundheit A-Z

Palatoschisis

Gaumenspalte
Fehlbildung durch unvollständigen Verschluss des hinteren weichen oder zusätzlich des harten Gaumens während der Embryonalentwicklung. Eine Palatoschisis tritt oft in Kombination mit einer Kiefer- oder Lippenspalte auf. Die Säuglinge haben Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und leiden häufig unter Infektionen der Atemwege. Der Defekt wird kurz nach der Geburt übergangsweise mit einer Kunststoffplatte verschlossen. Ab dem zweiten Lebensjahr kann operiert werden. Im Kindesalter sind regelmäßige kieferorthopädische Kontrollen und unter Umständen auch eine logopädische Betreuung notwendig. Auch Cheilognathopalatoschisis.
Übergewicht
Wissenschaft

Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen

Ob eine Person übergewichtig ist, wird bisher anhand des Verhältnisses von Gewicht und Körpergröße bestimmt. Dieser sogenannte Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt aber nicht die Verteilung des Fettes im Körper und lässt zudem außer Acht, dass beispielsweise auch viel Muskelmasse zu einem hohen Gewicht führen kann. Eine...

Flüsterbremsen, Lärm, Bahn
Wissenschaft

Auch leise ist zu laut

Wer in der Nähe eines Bahngleises wohnt, wird durch Lärm belästigt. Trotz neuer „Flüsterbremsen“ bleibt noch viel zu tun. von ROLAND BISCHOFF Seit über fünf Jahren ist in der Schweiz der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel in Betrieb. Seither fahren täglich 130 bis 160 Züge hindurch, davon zwei Drittel Güter- und ein Drittel...

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