Wahrig Herkunftswörterbuch

entwerfen

das Verb war in mittelhochdeutscher Zeit ein Ausdruck der Weberzunft, der das Drehen der Fäden beim Weben beschrieb, in Berufung auf werfen in der alten Bedeutung „drehen“; später auch als „etwas gestalten“ gebräuchlich; in Anlehnung an
lat.
proiectare und
frz.
projeter entwickelte sich die heutige Bedeutung „etwas skizzieren, planen“
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