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Chronik der Frauen: Frauen im Zentrum von Kult und Gesellschaft - Von den Anfäng

Kurzeinführung

Was hat Menschen zu Menschen gemacht, und welche Bedeutung hatten Frauen in diesem Evolutionsprozess? Mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Homo (lat. Mensch, Mann) werden Frauen bereits im Sprachgebrauch aus der menschlichen Gattung ausgeschlossen. Eine Terminologie, die die weiblichen Angehörigen der Spezies Mensch explizit anspricht, wäre noch zu entwickeln. Feministische Forscherinnen stellen die Lehrmeinung in Frage, erste Menschengesellschaften seien auf Grund der biologischen Evolution durch die Dominanz der Männer über die Frauen gekennzeichnet. Sie fordern eine neue Sicht der Stammesgeschichte im Hinblick auf die grundlegenden Anteile, die Frauen am Menschwerdungsprozess, an der Entwicklung von Kulturleistungen hatten.

Hominide Vorfahrinnen

Über mehrere Millionen Jahre erstreckte sich die Evolution der menschlichen Art, die sog. Hominidenentwicklung. Was vorhanden ist aus jener Zeit, sind fossile Knochenreste, die eine annähernde Rekonstruktion der biologischen Evolution erlauben. Die Wiege der Menschheit befindet sich in den warmen Regionen Afrikas. Von dort stammen die frühesten vormenschlichen Knochenfunde der Australopithecinen, die sich vor 5 Mio. Jahren entwickelt hatten. Etwa 3 Mio. Jahre alt ist das guterhaltene Skelett einer Vertreterin der Australopithecinen, die unter dem Namen Lucy weltberühmt wurde. Verschiedene anatomische Merkmale zeigen, dass sie bereits aufrecht auf zwei Beinen ging. Ihr Gehirnvolumen war im Vergleich zur heutigen Menschenform sehr klein, doch wesentlich größer als das der zur gleichen Zeit lebenden Affen. Vor etwa 2,5 Mio. Jahren erschien, wiederum in Afrika, eine weitere hominide Art, Homo habilis, deren Vertreterinnen schon erste einfache Steinwerkzeuge benutzten und herstellten sowie Schutzhütten bauten.

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