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Welche Vorteile haben Brennstoffzellen?
Sie haben einen hohen Wirkungsgrad, sind frei von Schadstoffen, verursachen keine Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid, haben eine geringe Lärmbelastung und beruhen auf dem fast unbegrenzt verfügbaren Rohstoff Wasser. Derzeit ist jedoch die Verwendung von Erdgas noch kostengünstiger als der Einsatz von Wasserstoff. Die Bilanz bessert sich aber drastisch, wenn Wasserstoff durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen und der dazu nötige Strom aus Solar- oder Windenergie erzeugt wird. Ein weiterer Pluspunkt beruht darauf, dass Wasserstoff einfach zu transportieren ist, so dass Brennstoffzellen die zeitliche und örtliche Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage bei erneuerbaren Energien ausgleichen können.
Der Einsatzbereich von Brennstoffzellen reicht übrigens vom Ladegerät für Handys mit wenigen Watt Leistung über die Verwendung in Fahrzeugen bis zum Betrieb von Kraftwerken von einigen Megawatt Leistung.
Strom aus Licht
Seit fast 200 Jahren ist bekannt, dass Sonnenlicht Strom erzeugen kann. Dennoch führte die Photovoltaik lange ein Schattendasein. Erst mit der Energiewende wurde sie populär – und ist heute ein gigantisches Forschungsfeld. von Rainer Kurlemann Als Alexandre Becquerel im Jahr 1839 den photoelektrischen Effekt entdeckte, war die...
Stille Sternentode
Schwere Sterne können zu einem Schwarzen Loch kollabieren, ohne sich durch eine Supernova-Explosion bemerkbar zu machen. Nun gibt es eine Methode, solche Ereignisse zu erforschen. von DIRK EIDEMÜLLER Schwarze Löcher gehören zu den erstaunlichsten Objekten im Universum. Gemäß der Allgemeinen Relativitätstheorie kann eine...