Wissensbibliothek

Inwiefern war der Kessel auch göttliches Attribut?

Einen magischen Kessel, von dem niemand weggeht, ohne satt zu sein, besitzt der irische Gott Dagda. Seinen Beinamen »der gute Gott« verdankt er den zahlreichen hochgeschätzten Fähigkeiten, die ihm als Krieger, Künstler und Zauberer zugeschrieben werden. Er ist als Herrschergott möglicherweise identisch mit dem gallischen Esus oder Dis Pater. Seine Beinamen wie »der Allwissende«, »der Allvater« oder »Rotauge« – damit ist die Sonne gemeint – machen seine übergeordnete Stellung deutlich.

Außer dem Kessel besitzt er eine gewaltige Eisenkeule und eine Harfe. Die Keule ist so schwer und groß, dass sie auf Rädern bewegt werden muss. Sie wirkt als tödliche Waffe wie auch als Lebensspenderin: Ein Schlag mit der einen Seite der Keule tötet neun Männer gleichzeitig, die Berührung mit der anderen Seite gibt ihnen das Leben zurück. Auf seiner Harfe spielt der Gott drei Melodien, die Melodie des Schlafens, die des Lachens und die des Jammers.

Foto einer Frau, die einen Donut an den Mund führt
Wissenschaft

Warum für Nachtisch immer noch Platz ist

Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...

Gehirn, Schlaf
Wissenschaft

Die Müllabfuhr im Kopf

Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...

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