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Thrombozytopenie
ThrombopenieVerminderung der Thrombozyten im peripheren Blut auf unter 150.000 pro Kubikmillimeter Blut als angeborene (Morbus Werlhof) oder erworbene Störung, z. B. bei Knochenmarkerkrankungen mit verminderter Thrombozytenbildung oder durch eine verkürzte Lebensdauer der Thrombozyten. Bei sehr niedrigen Thrombozytenzahlen (unter 30.000 pro Kubikmillimeter Blut) kommt es zu punktförmigen Haut- und Schleimhautblutungen (Petechien) und Blutergüssen, vor allem im Magen-Darm-Trakt. Ca. 4% der Patienten versterben an Hirnblutungen.
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...
Wissenschaft
Die Spuren des Verglühens
Die wachsende Menge an Weltraumschrott bereitet auch dann Probleme, wenn sie in der Atmosphäre verglüht. Forscher untersuchen die Folgen für Klima und Ozon – und feilen an Lösungen. von ALINA WOLF Im Februar 2023 startete ein US-amerikanisches Forschungsflugzeug, die WB-57, in Fairbanks, Alaska, und stieg 19 Kilometer weit in die...