Gesundheit A-Z

Wundversorgung

Behandlung einer Wunde zur Beschleunigung des Heilungsprozesses und zur Verhinderung von Infektionen. Bei kleineren, nicht infektionsgefährdeten Wunden, die nicht älter als sechs bis acht Stunden sind, erfolgt im Rahmen der primären Wundversorgung meist eine Wundexzision ("Wundanfrischung") mit anschließendem Verschluss durch eine Primärnaht, evtl. begleitet von einer vorbeugenden Tetanusinjektion oder Antibiotikagabe. Bei größeren, stark verschmutzten, infizierten Wunden oder solchen, die älter als acht Stunden sind, wird zunächst eine Wundtoilette und erst danach ein desinfizierender Verband angelegt sowie Spülungen, Drainagen und Antibiotikagaben durchgeführt. Ca. acht Tage später, wenn sich bereits Granulationsgewebe gebildet hat, wird die Wunde mit einer sog. Sekundärnaht verschlossen (sekundäre Wundversorgung).
Wissenschaft

Archäologe aus Leidenschaft

Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...

Quantenmechanik
Wissenschaft

Pioniere im Quantenkosmos

Der Physiknobelpreis 2022 zeichnete drei Wissenschaftler aus, die mit ausgeklügelten Experimenten das Fundament zur Entwicklung von Quantentechnologien wie dem Quanteninternet gelegt haben

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