Gesundheit A-Z
Wundversorgung
Behandlung einer Wunde zur Beschleunigung des Heilungsprozesses und zur Verhinderung von Infektionen. Bei kleineren, nicht infektionsgefährdeten Wunden, die nicht älter als sechs bis acht Stunden sind, erfolgt im Rahmen der primären Wundversorgung meist eine Wundexzision ("Wundanfrischung") mit anschließendem Verschluss durch eine Primärnaht, evtl. begleitet von einer vorbeugenden Tetanusinjektion oder Antibiotikagabe. Bei größeren, stark verschmutzten, infizierten Wunden oder solchen, die älter als acht Stunden sind, wird zunächst eine Wundtoilette und erst danach ein desinfizierender Verband angelegt sowie Spülungen, Drainagen und Antibiotikagaben durchgeführt. Ca. acht Tage später, wenn sich bereits Granulationsgewebe gebildet hat, wird die Wunde mit einer sog. Sekundärnaht verschlossen (sekundäre Wundversorgung).
Wissenschaft
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Wissenschaft
Ozeane als Quelle des Lebens
Die Urzelle Luca könnte sich in der Tiefsee entwickelt haben. Forscher sind im Labor geochemischen Reaktionen auf der Spur, die am Rande heißer Schlote in der Tiefsee stattgefunden haben könnten. Von RAINER KURLEMANN Wer den Beginn allen Lebens auf der Erde verstehen will, muss tief ins Meer eintauchen. Viele Wissenschaftler sind...