Lexikon
Fạ̈röer
[färöisch Føroyar, dänisch Færøerne, Schafinseln]
dänische Inselgruppe vulkanischen Ursprungs zwischen Island und den Shetlandinseln, 18 große und viele winzige Inseln, 1399 km2 (davon 6% Kulturland) mit 48 000 Einwohnern (Färinger); Hauptstadt Tórshavn; im Slættaratindur 882 m hoch; stürmisches, feuchtes Klima; waldlos, Schaf- und Rinderzucht, Hochsee- und Küstenfischerei. – Norwegische Besiedlung seit dem 9. Jahrhundert, dänisch seit 1380, seit 1948 innere Selbstverwaltung (eigener Landtag).
Wissenschaft
Beteigeuzes kleiner Bruder
Der Prototyp aller Roten Überriesen gibt seine Geheimnisse preis. Er verdunkelt sich sporadisch, und in seiner Atmosphäre kreist ein Begleitstern. von THOMAS BÜHRKE Anfang des Jahres 2020 sorgte ein Stern weltweit für Aufsehen: Beteigeuze, einer der beiden Schultersterne im Sternbild Orion. Er war immer lichtschwächer geworden,...
Wissenschaft
Bioinspirierte Wasseraufbereitung
Entgiftung nach pflanzlichem Vorbild: Forschende haben ein bioinspiriertes Polymer entwickelt, das Wasser hochwirksam und selektiv vom Schwermetall Cadmium befreien kann. Es ist dem Bauplan der sogenannten Phytochelatine nachempfunden, durch die Pflanzen den Schadstoff aus ihren Geweben beseitigen. Durch die Bindung des Polymers...
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